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Wissenswertes
über Frettchen |
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Eingewöhnung
Es wird am Anfang ängstlich sein in seiner neuen
Umgebung, daher benötigt es ein wenig Zeit, um sein
neues Zuhause zu erkunden. Mit kleinen Leckereien
(z. B. kleines Stückchen ungesalzenes Hühnerfleisch)
lassen sich die Tiere gerne anlocken. Viele Frettchen
schließen rasch Freundschaft und lassen sich sehr bald
streicheln. Beim Tragen des Frettchens bitte mit einem
Zeigefinger zwischen die Vorderbeine und mit den
anderen Fingern um den Bauch fassen. Die zweite
Hand unterstützt das Hinterteil.
Je mehr Zeit den Frettchen gewidmet wird, desto
anhänglicher werden die Tiere.
Ernährung Im Verhältnis zu Körperlänge besitzen Frettchen
einen kurzen Mangen und Darmtrakt, bei dem der
Blinddarm völlig fehlt, dadurch beträgt die Verweildauer
von Futter im Darm ca. 3 Stunden. Aus diesem
Grund benötigt das Frettchen mehrmals am Tag
hochwertiges, nährstoffreiches und leicht verdauliches
Futter, mit einem hohen Anteil an tierischem
Eiweiß. Der Nährstoffbedarf ist dem der Katze sehr
ähnlich, daher kann, ohne dass Mangelerscheinungen
zu befürchten sind, Dosen-Katzenfutter gegeben
werden (bitte kein Hundefutter, da es zu wenig
Eiweiß enthält).
Zwei oder drei Mahlzeiten bei Zimmertemperatur
sollten über den Tag verteilt gefüttert werden. Frettchen
bunkern auch gern ihr Fressen, daher ist eine
Kontrolle der Schlafhäuschen und anderer Verstecke
im Käfig nötig, so verhindert man Reste, die gerade
in der warmen Jahreszeit schnell verderben können.
Als natürliches Raubtier und zur Abwechslung sollte
der Speiseplan zwischendurch auch Grillen, gekochtes
Geflügel, Lamm oder Rind enthalten.
Um Streitigkeiten zu vermeiden,
sollte jedes Frettchen seinen
eigenen Futternapf haben.
Zusätzlich mögen Frettchen
gerne Bananen, süße Äpfel,
Trauben, Paprika oder Salatgurken,
aber auch Quark,
Joghurt und Eigelb (kein
Eiweiß), das Obst sollte vorher immer gewaschen werden. Frisches, nicht zu
kaltes Wasser muss dem Frettchen immer, am besten
in einer Trinkflasche, zur Verfügung stehen.
Kontrollieren sie aber den Wasserverbrauch täglich,
damit die Wasseraufnahme sichergestellt ist und
das Tier nicht etwa vor einer gefüllten, aber nicht
funktionierenden Trinkflasche leidet.
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