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Wissenswertes
über Papageien |
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Die Familie der
Krummschnäbel weist eine außerordentliche
Gruppen- und Artenvielfalt auf. Von Zwergarten (bei deren Haltung
man sich am Wellensittich orientiert) und kleinen Amazonen bis
zu riesigen Aras, von Mohrenkopfpapageien über die Nahrungsspezialisten
Loris bis zu den Kakadus reicht die biologische Spannweite.
Neben Wildfang-Importen glückten in den letzten Jahren
immer mehr Nachzuchten.
Beratungsgespräche und Sachliteratur zu den einzelnen Gattungen
oder Spezies vor der Anschaffung sind hier besonders wichtig.
Unsere Tipps müssen sich auf allgemeine Hinweise beschränken.
Die meisten
der infrage kommenden Arten sind Schwarmvögel, die bei
sehr intensiver und andauernder Beschäftigung auch den
Menschen als Ersatzpartner akzeptieren können
und sich dann besonders eng anschließen. Vor allem Jungvögel
aus Kunstbruten und Handaufzucht gehören dazu, eventuell
bei späteren Zuchtabsichten mit der Problematik Fehlprägung,
was aber keineswegs immer zutrifft. Offensichtlich wird bei
Papageien zwischen sozialer Prägung (hier: auf den Menschen)
und späterer Auswahl des Geschlechtspartners doch unterschieden!
Das geräumige
und in seinen Abmessungen an die jeweilige Art angepasste Heim
für Papageien sollte einen hellen, zugluftfreien Standort
haben. Zur Ausstattung benötigen Sie außer Sitzstangen
und Spielzeugen auch noch mehrere Naturzweige unterschiedlicher
Stärke, die öfters gewechselt werden sollten, da sie
heftig beknabbert werden. Das Heim sei stets nur Fütterungs-
und Rückzugsraum, da so oft und so viel wie möglich
Ausflug unter Aufsicht zu gewähren ist.
In einer
Freivoliere mit angebautem, frostfreien Schutzraum können
viele Papageien auch ganzjährig im Freien gehalten werden.
Ihre manchmal recht kräftigen Stimmen sollten wegen der
Nachbarn sowohl im Freien als auch bei der Platzwahl in der
Wohnung berücksichtigt werden. |
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